Liebenau Leben im Alter gGmbH

2004 gründete der Vorstand der Stiftung Liebenau die Tochtergesellschaft Liebenau Leben im Alter gGmbH. Seither hat die Stiftung Liebenau aktiv Lohndumping bei ihrer Tochtergesellschaft Liebenau Leben im Alter gGmbH (LiLA) betrieben, da sie ohne Bindung an die Arbeitsvertragsrichtlinien der Caritas (AVR-C) oder andere tarifverträge die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte. Die Arbeitskonditionen werden seitdem im Arbeitsvertrag geregelt, dabei richtet sich die Geschäftsführung nach den ihr eigens vorgegebenen Richtlinien (AVER). Sie liegen weit unter den Standards des Tarifvertrags im Öffentlichen Dienst (TVÖD). Die Auswirkung sind allgemein bekannt: zu wenig Personal, niedrige Entlohnung und Zeitdruck. Die Folgen sind:

  • für die Patienten/-innen desaströse Abstriche bei der Qualität Arbeit,
  • für die Beschäftigten mangelnde Existenzsicherung und andauernde Überlastung.

In den letzten Monaten haben wir, die in ver.di organisierten Beschäftigten der LiLA, begonnen unsere Geschichte zu erzählen und untereinander zu beraten, wie wir unsere Arbeitsbedingungen ändern können. Wir ernannten in den Häusern Teamdelegierte und treffen uns regelmäßig, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Anfang Oktober 2019 signalisierten wir dem Arbeitgeber, dass wir einen Tarifvertrag für alle Beschäftigten in den Einrichtungen der LiLA verhandeln wollen. Unser Ziel ist es mit unserer Gewerkschaft ver.di, die Arbeitsbedingungen und unsere Löhne durch einen Tarifvertrag zu verbessern. Damit wollen wir sicherstellen, dass die Stiftung Liebenau auch in Zukunft nicht Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg trifft, die alle Beschäftigten betreffen.

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Pressemeldungen zu den Tarifverhandlungen bei LiLA

Wer wir sind und was wir machen

Ich unterstütze die Beschäftigten bei der LiLA ...

Martin Gross
© Martin Gross
Beate Müller-Gemmeke
© Beate Müller-Gemmeke
Martin Kunzmann
© Martin Kunzmann

"Ich unterstütze die Beschäftigten bei der LiLA, weil ich bei meinen Eltern die Erfahrung gemacht habe, dass in der Altenpflege so viel menschliche Wärme auf dem "letzten Lebensweg" gegeben wird. Dies ist auf Dauer nur mit guten Arbeitsbedingungen und fairer Bezahlung möglich!"

Martin Gross,
Landesbezirksleiter ver.di-BaWü

"Ich unterstütze die Beschäftigten der LiLA, weil ein Tarifvertrag faire Löhne, Wertschätzung und Anerkennung bedeutet. Und das haben die Beschäftigten wahrlich verdient."

Beate Müller-Gemmeke, MdB
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

"Ich unterstütze die Beschäftigten der LiLA, weil sie es rundum verdienen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere Gesellschaft funktioniert und dass Menschen in Würde alt werden können."

Martin Kunzmann
DGB Vorsitzender Baden-Württemberg

Heike Engelhardt
© Heike Engelhardt
Peter Niedergesäss
© Peter Niedergesäss
Petra Krebs MdL
© Petra Krebs MdL

"Ich unterstütze die Beschäftigten bei der LiLA, weil sie als gut ausgebildete Fachkräfte in der Altenpflege Anspruch auf tariflich gesicherte Löhne haben und dafür Bedingungen brauchen, die es ihnen ermöglichen, ihren Beruf nach ihren Qualitätsansprüchen auszuüben. Darauf müssen sich auch die ihnen anvertrauten Menschen und deren Angehörige verlassen können"

Heike Engelhardt,
SPD Kreisvorsitzende Ravensburg

"Ich unterstütze die Beschäftigten der LiLA, weil ihnen über Jahre hinweg der ihnen zustehende Lohn Arbeitsregelungen vorenthalten wurden. Als VERDIANER haben sie jetzt die Möglichkeit einen guten Tarifvertrag abzuschließen. Der muss die Verluste der vergangenen Jahre ausgleichen und deshalb besser sein, als die bisherigen Tarifverträge. Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung steht an Eurer Seite!"

Peter Niedergesäss,
KAB-Diözesansekretär

"Ich unterstütze die Beschäftigten der LiLA, weil die tägliche Pflege von älteren Menschen eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft ist und unseren Respekt und eine faire Entlohnung verdient."

Petra Krebs MdL,
Vorsitzende Arbeitskreis Petitionen
Sprecherin für Gesundheits-, Senior_innen- und Pflegepolitik

Werner Langenbach
© Werner Langenbach

"Ich unterstütze die Beschäftigten der LiLA, weil kirchliche Einrichtungen eine besondere Verantwortung für Beschäftigte und die zu Pflegenden hat und damit nicht alles auf ökonomische Bedingungen reduziert werden darf. Die Kirchliche Soziallehre kennt das Prinzip der Solidarität, welches auch in Liebenau angewendet werden kann."

Werner Langenbach
Betriebsseelsorge Ravensburg

ver.di Kampagnen